Eine komplette digitale katholische Bibliothek – erstellt in Stunden, nicht in Jahren.
Dieses Projekt zeigt, was heute mit KI möglich ist: lehramtstreue Texte, sakrale Kunst und funktionsfähige Web-Apps – alles von einer Einzelperson koordiniert, technisch und inhaltlich von KI generiert, mit klaren katholischen Leitplanken.
1. Was wurde bereits erstellt?
Das Projekt umfasst eine ganze Reihe von KI-generierten, kuratierten Inhalten – alle mit katholischem Fokus:
- E-Books & Broschüren: über Eucharistie, Beichte, Sakramente, Heilige, eucharistische Wunder, Papst Franziskus u.a.
- Web-Apps: Seelsorge-Chatbot („Katholischer Seelsorger Bot“), liturgischer Kalender, Heiligenlexikon, Zitate-App.
- Kunst: hunderte sakrale Bilder für Heiligenkalender, Websites und Videos.
- Predigten & Videoskripte: KI-entworfen, zur Weiterverwendung und Anpassung.
Alles sind „First Drafts“ auf hohem Niveau – bewusst als Grundlage für kirchliche Prüfung und Freigabe angelegt.
2. Wie funktioniert die KI-Zusammenarbeit?
Der menschliche Anteil liegt vor allem in der Vision, Steuerung und Qualitätssicherung, die KI übernimmt die „Handarbeit“:
- Mensch: Themenwahl, Systemprompts, theologische Leitplanken, Iterationen, Auswahl der besten KI-Ergebnisse, Strukturierung & Archivierung.
- KI: Formulierung von Texten, Erzeugung von Code, Gestaltung der Oberflächen, Generierung der Bilder nach katholisch ausgerichteten Prompts.
So entsteht eine Art „digitale Redaktion“, in der eine Einzelperson mit KI-„Mitarbeitern“ arbeitet – skalierbar, reproduzierbar und transparent.
3. Was ist das kirchliche Potenzial?
Mit dieser Struktur könnten Bistümer, Orden oder Bildungseinrichtungen:
- Kurzfristig: ausgewählte Module (z.B. Beichtspiegel, Dogmen-Übersichten, einfache Katechese) theologisch prüfen lassen und mit Nihil Obstat / Imprimatur versehen.
- Mittelfristig: geprüfte deutsche Versionen per KI in große Weltsprachen übersetzen und für Katechese, Mission und Online-Seelsorge bereitstellen.
- Langfristig: eine „offizielle KI-Bibliothek“ aufbauen, die laufend erweitert und aktualisiert werden kann – immer unter kirchlicher Aufsicht.
Ziel ist nicht, Menschen zu ersetzen, sondern theologisch verantwortete Inhalte mit KI zu multiplizieren, besonders zugunsten derer, die wenig Zugang zu katholischen Ressourcen haben.
Vorschlag: Kleines Pilotprojekt mit großem Hebel
Denkbar wäre z.B. ein gemeinsames Pilotprojekt mit einem Bistum, einer Kongregation oder einem Orden: Prüfung ausgewählter Inhalte (z.B. Beichtspiegel, Dogmen-Zusammenfassungen, Einführungen in Sakramente), theologische Freigabe und anschließende Übersetzung in mehrere Sprachen – alles auf Basis der bestehenden KI-Module. Der Initiator stellt Projekt, Dateien und technischen Stack zur Verfügung; die kirchliche Seite bringt theologische Autorität und pastorale Erfahrung ein.